Hausbau

Grundsätzlich stehen viele Verbraucher, die sich eine eigene Immobilie zulegen möchten vor der Frage, ob man sich für den Bau oder den Erwerb eines Hauses entscheiden soll. Beide Varianten haben sicherlich ihre Vor- und Nachteile, denen man sich zwecks Entscheidungsfindung auf jeden Fall gegenüber stellen sollte. Was spricht also generell für einen Hausbau, und was sind eher Nachteile im Vergleich zum Erwerb einer Immobilie? Ein großer Vorteil des Hausbaus besteht sicherlich darin, dass man im vollem Umfang einen Einfluss darauf hat, wie das Haus gestaltet werden soll, sowohl von Innen als auch von Außen. Man kann einen Architekten beauftragen, der dann auf Basis der eigenen Wünsche und Vorgaben bezüglich des Hauses einen Bauplan entwirft.


Ein weiterer Vorteil besteht beim Hausbau darin, dass man selbst einen Einfluss auf die Qualität der Materialien bzw. somit auf die Substanz des Hauses hat und es sich natürlich um einen Neubau handelt. Beim Kauf einer Immobilie ist es hingegen oftmals so, dass man sich den Zustand des Hauses ganz genau anschauen muss, wobei hier stets die Gefahr besteht, dass nicht einsehbare Mängel bestehen und zu hohen Folgekosten führen können. Zudem fallen bei einem bereits bestehenden Haus natürlich eher Reparaturen oder Sanierungen an, als wenn das Haus gerade neu gebaut wurde.

Auch im Hinblick auf das Thema Energie sparen haben Neubauten sicherlich Vorteile gegenüber bestehenden Immobilie, da heute deutlich energiesparender gebaut werden kann als noch vor zehn oder 20 Jahren. Von den Kosten her kann ein Vorteil beim Hausbau der sein, dass man durch Eigenleistungen am Bau einen nicht unerheblichen Geldbetrag einsparen kann. Berücksichtigen muss man beim Hausbau natürlich verschiedene Nebenkosten, die so beim Erwerb eines fertigen Hauses nicht anfallen. Dazu zählen zum Beispiel die Kosten für die Bauplanung bzw. den Architekten, für spezielle Versicherungen wie die Bauherrenhaftpflichtversicherung, Erschließungskosten und einige weitere Kosten. Auf der anderen Seite gibt es beim Hauskauf natürlich auch einige Kosten, die im Vergleich zum Erwerb einer Immobilie nicht anfallen, wie zum Beispiel Notargebühren (für die Beurkundung des Kaufvertrages) oder auch etwaige Maklergebühren.

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